Baugeld: Kleine Zinsunterschiede mit großer Wirkung

Baugeld: Kleine Zinsunterschiede mit großer Wirkung

Baugeld ist zurzeit sehr günstig. Trotzdem gilt: Beim Zins sollten Bauherren genau hinschauen, denn schon durch kleine Zinsvorteile lässt sich erstaunlich viel Geld sparen. Beispiel: Wer 100.000 Euro zu einem effektiven Zins von 2,4 % aufnimmt, zahlt bei einer Anfangstilgung von jährlich 2 % der Darlehenssumme über die Gesamtlaufzeit gerechnet rund 10.000 Euro mehr an Zinsen als bei einem Effektivzins von 1,9 %.

Bei den aktuellen Niedrig-Zins-Konditionen lohnt es sich, möglichst lange Zinsgarantien zu vereinbaren. Die Aufschläge für eine fünfzehnjährige Zinsbindung sind mit rund einem viertel Prozentpunkt gegenüber einer zehnjährigen Zinsbindung meist verkraftbar und bieten Kalkulationssicherheit über einen langen Zeitraum. Auch Hauseigentümer, deren Kreditbindung jetzt ausläuft, profitieren vom aktuell niedrigen Zinsniveau, denn vor zehn Jahren lagen die Bauzinsen im Schnitt noch bei rund 5 Prozent. Wenn man heute bei einer deutlich günstigeren Anschlussfinanzierung die gleiche Kreditrate wie bisher weiterzahlt, ist der Tilgungsanteil deutlich höher, man ist früher schuldenfrei. Wer jetzt Baugeld braucht, sollte die Konditionen deshalb gut vergleichen. Bei einem wirklich günstigen Anbieter ist das Sparpotenzial hoch, bei langen Laufzeiten und hoher Darlehenssumme lassen sich oft mehrere zehntausend Euro einsparen.

Neben dem Zins sollte als Bauherr allerdings auch die sonstigen Vertragsbedingungen im Auge behalten. Viele Hypothekenbanken bieten mehrere tilgungsfreie Jahre an, ermöglichen Monatsraten in flexibler Höhe oder gebührenfreie Sondertilgungen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zu verlangen. Junge Leute sollten darauf achten, dass sich der Baukredit gebührenfrei auf eine andere Immobilie übertragen lässt, wenn ein beruflicher Umzug nötig ist oder die Familie größer wird. Machen Sie jetzt den Baukredit-Vergleich und finden Sie besonders günstige Angebote.