Die Kehrseite der Digitalisierung – Brennpunkt Wirtschaftskriminalität

Die Kehrseite der Digitalisierung – Brennpunkt Wirtschaftskriminalität

360 Degrees Feedback Concept

Bundestag, Bundesanwaltschaft oder Pentagon – vermeintlich bestens abgesicherte Institutionen haben Hackern offenbar wenig entgegenzusetzen. Der jüngste Coup wird aus der Wall Street gemeldet: Fünf Jahre lang sollen Cyber-Kriminelle Unternehmensnachrichten abgefischt haben, bevor diese über Pressedienste an potenzielle Investoren versandt wurden, um damit systematisch Insiderhandel zu betreiben. Der entstandene Schaden soll mehr als 100 Millionen Dollar betragen.

Gefahr für den Mittelstand

Die Digitalisierung der Wirtschaft schreitet voran. Und dabei ist auch der deutsche Mittelstand von dieser Kehrseite der Digitalisierung betroffen. Besonders innovative und technologieorientierte Unternehmen sind tief in der digitalen Welt verstrickt, aber oft selbst nicht in der Lage, alle Risiken abzudecken, so wie es von Fachkräften empfohlen wird.
Nach einer jüngst vorgelegten Studie der Bitcom ist in den letzten zwei Jahren jedes zweite deutsche Unternehmen Opfer eines solchen Cyber-Angriffe geworden. Der Schaden durch Wirtschaftsspionage, Sabotage und Datenklau wird jährlich auf etwa 51 Mrd. Euro geschätzt.
Häufigstes Delikt ist der Diebstahl von Laptops und anderen IT Geräten mit den darauf befindlichen Daten. Doch gibt es auch wesentlich raffiniertere Methoden wie etwa dem „Social Engineering“. Hier werden Mitarbeiter dazu gebracht, bestimmte Informationen preiszugeben, mit deren Hilfe beispielsweise täuschend echte Mails mit schädlichen Anhängen generiert werden können.

Mitarbeiter im Fokus

Apropos Mitarbeiter: Mehr als die Hälfte aller Wirtschaftsstraftaten werden von aktuellen oder ehemaligen Mitarbeitern begangen.
Gelegenheiten und Motive sind vielfältig, das Unrechtsbewusstsein der Täter eher gering.
Was kann also getan werden, um diesen Risiken zu begegnen? Firewall und stets aktueller Virenschutz sind selbstverständlich Pflicht. Darüber hinaus helfen präventive Maßnahmen wie Notfallplan, Zugangskontrollen und gewissenhafte Aktenentsorgung. Integritätstests und Mitarbeiterschulungen können die Gefahr „von Innen“ reduzieren – ganz ausschalten lässt sie sich nicht.

360° Lösung

Für den umsichtigen Unternehmer bietet sich eine Cyber-Risk-Deckung in Kombination mit einer Vertrauensschadenversicherung an. Die Experten der Global Gruppe stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite, damit Sie auch auf diesem Gebiet 360° geschützt sind.
Rufen Sie an: 0221 / 179 189 – 0