Junge Leute sollten den Berufsunfähigkeitsschutz nicht hinauszögern

Junge Leute sollten den Berufsunfähigkeitsschutz nicht hinauszögern

Berufsunfähigkeit kann jeden treffen, ganz unabhängig vom Lebensalter. Vor allem für jüngere Menschen wird es finanziell enorm eng, wenn sie wegen Krankheit oder Unfall die Ausbildung abbrechen oder gleich aus dem ersten Job ausscheiden müssen. Dabei haben gerade sie die besten Chancen, sich günstig und zu erstklassigen Bedingungen gegen Berufsunfähigkeit abzusichern.

Über den finanziellen Schutz gegen Berufsunfähigkeit machen sich junge Leute oft noch keine Gedanken. Doch gerade für sie ist diese Absicherung besonders wichtig: Weil sie noch wenig oder gar keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, ist auch ihr Anspruch auf Erwerbsminderungsrente im Ernstfall oft nicht der Rede wert. Dabei erhalten junge Menschen die private Berufsunfähigkeitsversicherung besonders preisgünstig und zahlen während der gesamten Laufzeit deutlich weniger Beitrag als ältere Neueinsteiger, weil sie bei Vertragsabschluss im Regelfall gesundheitlich noch vollständig fit sind und keine Vorerkrankungen mitbringen, die zu Beitragsaufschlägen oder zu Ausschlüssen bestehender Krankheiten führen. Wer auf Nummer sicher gehen und gleichzeitig sparen will, sorgt deshalb schon als Auszubildender, Student oder junger Existenzgründer mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung vor. Versichert man als gesunder Achtzehnjähriger eine Berufsunfähigkeitsrente von 1.000 Euro im Monat, bekommt man den Schutz schon für rund 40 Euro im Monat. Steigt man erst mit 35 in die Berufsunfähigkeitsversicherung ein, zahlt man für die gleiche Absicherung oft mehr als das das Doppelte.

Wichtig zu wissen: Der Versicherungsschutz in Höhe der vereinbarten Rente gilt, sobald man den ersten Beitrag überwiesen hat. Kundenfreundliche Versicherer bieten heute Staffeltarife an, die trotz niedrigem Einstiegsbeitrag sofort finanziellen Schutz in voller Höhe bieten. Fürsorgliche Eltern werden sich in den ersten Jahren gerne an den Kosten beteiligen. In jedem Fall lohnt sich ein Preisvergleich: Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot liegen in vielen Fällen mehrere 100 Euro im Jahr.