Wie hoch sollte der Todesfallschutz sein?

Risikolebensversicherung: Wie hoch sollte der Todesfallschutz sein?

Eine bedarfsgerechte Risikolebensversicherung ist vor allem für Familien enorm wichtig. Im Todesfall des Versicherten erhält der überlebende Partner sofort den vereinbarten hohen Geldbetrag, so dass die finanzielle Existenz nicht in Gefahr gerät. Wichtig ist eine Risikolebensversicherung vor allem, wenn auch Kinder zu versorgen sind. Gerade in jungen Familien ist das Problem besonders drängend: Stirbt der Hauptverdiener, reicht die gesetzliche Hinterbliebenenrente im Normalfall zum Leben nicht aus, der soziale Absturz ist vorprogrammiert.

Je höher die Versicherungssumme, desto besser ist natürlich die finanzielle Absicherung im Ernstfall. Experten empfehlen, mindestens das fünffache Brutto-Jahreseinkommen des Hauptverdieners zu versichern. Läuft noch ein Kredit, sollte man die Restschuld noch hinzurechnen. Dabei ist die Risikolebensversicherung überraschend preisgünstig: Ein Todesfallschutz von 250.000 Euro ist schon für einen Beitrag von rund 20 Euro im Monat zu bekommen. Vereinbart man bei Vertragsabschluss eine Nachversicherungsoption, kann man die Versicherung bei gestiegenem Versorgungsbedarf später problemlos anpassen. Ehepartner schließen am besten eine so genannte Risikolebensversicherung auf verbundene Leben ab. Die Versicherungsleistung wird dann beim Tod des Erstversterbenden fällig – das ist deutlich beitragsgünstiger als zwei separate Einzelverträge.

Für Laufzeit und Höhe der Versicherung ist die aktuelle und zukünftige Versorgungssituation der Familie von Bedeutung, vor allem das Alter und der Ausbildungsstatus der Kinder. Meist gehen die Versorgungsbedürfnisse der Familie zurück, wenn die Kinder selbst ins Arbeitsleben eintreten und eigenes Geld verdienen. Hier passt ein kostengünstiger Vertrag mit fallender Versicherungssumme. Ergänzen lässt sich die Risikolebensversicherung übrigens durch verschiedene sinnvolle Zusatzbausteine wie beispielsweise einen Berufsunfähigkeitsschutz. Experten-Tipp: Die Beiträge zur Risikolebensversicherung lassen sich im Rahmen der geltenden Höchstbeträge sogar von der Einkommensteuer absetzen.