Unfall-Versicherung ⋆ Plückthun & Braune

Schadenmeldung Unfallversicherung

Der Unfall ist dem Versicherer unverzüglich zu melden, wenn aus dem Unfall Leistungen aus der privaten Unfallversicherung zu erwarten sind, spätestens jedoch dann, wenn die verletzte Person mehrfach wegen der Unfallverletzung bei einem Arzt vorstellig wurde. Bei zunächst geringfügig erscheinenden oder nicht erkennbaren Unfallfolgen liegt keine Obliegenheitsverletzung vor, wenn die versicherte Person den Arzt erst dann hinzuzieht, wenn der wirkliche Umfang erkennbar wird. Eine Ihnen übersandte Unfallanzeige müssen Sie und die versicherte Person wahrheitsgemäß und vollständig ausfüllen und dem Versicherer unverzüglich zurücksenden. Darüber hinaus geforderte sachdienliche Auskünfte müssen in gleicher Weise erteilt werden.

Werden Ärzte vom Versicherer beauftragt, muss sich die versicherte Person auch von diesen untersuchen lassen. Die Ärzte, die die versicherte Person - auch aus anderen Anlässen - behandelt oder untersucht haben, andere Versicherer, Versicherungsträger und Behörden sind zu ermächtigen, alle erforderlichen Auskünfte zu erteilen.

Hat der Unfall den Tod zur Folge, ist dies dem Versicherer innerhalb von 48 Stunden zu melden, auch wenn diesem der Unfall schon anderweitig angezeigt war. Die Frist beginnt erst, wenn der Versicherungsnehmer, dessen Erben oder die bezugsberechtigten Personen Kenntnis von dem Tod der versicherten Person und der Möglichkeit einer Unfallursächlichkeit haben. Dem Versicherer ist das Recht zu verschaffen, gegebenenfalls eine Obduktion durch einen von ihm beauftragten Arzt vornehmen zu lassen.

Auf folgende Leistungsvoraussetzungen und Fristen machen wir Sie besonders aufmerksam:

Invalidität

  • Eine unfallbedingte Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) muss innerhalb von 12 bzw. 18 Monaten (je nach Versicherungsunternehmen und Bedingungskonzept) nach einem Unfall eingetreten sein.
  • Der Eintritt einer Invalidität muss weiterhin innerhalb von 15 bzw. 24 oder 30 Monaten (je nach Versicherungsunternehmen und Bedingungskonzept) nach einem Unfall von einem Arzt ärztlich festgestellt und bei dem Versicherer geltend gemacht sein.
  • Die Geltendmachung beim Versicherer muss beinhalten, welcher Art von Dauerschädigung aus dem Unfall verblieben ist. Sie muss dem Versicherer innerhalb von 15 bzw. 24 oder 30 Monaten (je nach Versicherungsunternehmen und Bedingungskonzept) schriftlich vorliegen. Es genügt, wenn Sie dies dem Versicherer schriftlich mitteilen, ohne ein ärztliches Attest beizufügen.
  • Die ärztliche Feststellung eines unfallbedingten Dauerschadens soll eine auf objektiven Befunden beruhende ärztliche Prognose enthalten, die innerhalb von 15 bzw. 24 oder 30 Monaten (je nach Versicherungsunternehmen und Bedingungskonzept) nach einem Unfall erhoben wurde, dass als Unfallfolge eine dauernde Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit gegeben ist und muss das Datum der ärztlichen Feststellung enthalten.
  • Für die Unfallrente gilt zusätzlich, dass der Grad der Invalidität mindestens 50 % ohne Mitwirkung von Krankheiten oder Gebrechen betragen muss.

Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld

  • Krankenhaustagegeld wird für jeden Kalendertag gezahlt, an dem sich der Versicherte wegen eines Unfalls in medizinisch notwendiger vollstationärer Krankenhausbehandlung befindet. Als Nachweis genügt ein ärztliches Attest, das die Dauer der stationären Behandlung sowie die Diagnose enthält. Es wird bis für den im Tarif genannten Zeitraum gewährt. Genesungsgeld wird üblicherweise nach der Entlassung aus dem Krankenhaus für die gleiche Anzahl von Tagen gezahlt, für die auch Unfall-Krankenhaustagegeld gewährt wurde. Die Dauer einer Arbeitsunfähigkeit bzw. der ambulanten Behandlung ist also nicht entscheidend.

Übergangsleistung

  • Anspruch auf die Übergangsleistung entsteht, wenn beim Versicherten nach Ablauf von drei bzw. sechs Monaten (je nach Versicherungsunternehmen und Bedingungskonzept) ohne Einwirkung von Krankheiten oder Gebrechen noch eine unfallbedingte Beeinträchtigung der normalen körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit von mindestens 50 % besteht und diese bis dahin ununterbrochen bestanden hat. Ein Anspruch ist spätestens vier bzw. sieben Monate nach Eintritt des Unfalles geltend zu machen und unter Vorlage eines ärztlichen Attestes zu begründen.

Bitte füllen Sie die nachfolgenden Formularfelder sorgfältig aus!

Unfallangaben

Handelt es sich um einen Freizeitunfall (privat)Berufsunfall

Stand die verletzte Person unter Alkohol-, Medikamenten oder Rauschmitteleinfluss?

Wurde eine Blutprobe entnommen?

Wurde der Unfall von der Polizei aufgenommen?

Nur bei Kfz-Unfällen zu beantworten:

Bitte fügen Sie hier Ihre Anlagen (z.B. Unfallskizze oder Polizeibericht) an!

Bitte beachten Sie dabei, dass Dateianlagen oder Bilder aus technischen Gründen nur in den Dateiformaten JPG, PNG oder PDF und bis zu eine Dateigröße von ca. 5MB akzeptiert werden können. Falls die folgenden 3 Anlagemöglichkeiten nicht ausreichen, können Sie weitere Anlagen in der Folgekorrespondenz formlos einreichen.

Anlage 1

Anlage 2

Anlage 3

Wir weisen darauf hin, dass bewusst unwahre oder unvollständige Angaben zum Verlust des Anspruches auf Versicherungsschutz führen können, auch wenn dem Versicherer durch diese Angaben kein Nachteil entsteht.

Bitte übertragen Sie die im Bild dargestellten Zeichen in das nebenstehende Formularfeld …

captcha